
Ausgabe 1/2026
EDITORIAL
Das "Sport- und Kulturzentrum Willi Salzmann" ist unser Ziel
Liebe Mitglieder, liebe Leser,
am 20. März hatten wir unsere Mitgliederversammlung mit zahlreichen Ehrungen und Vorstandswahlen. Dort informierte der geschäftsführende Vorstand auch ausführlich über den Stand der Gespräche, Überlegungen und Vorbereitungen für die erste TVW-eigene Sportstätte. Das „Sport- und Kulturzentrum Willi Salzmann (SKWS)“ ist eine Vision, die schon in wenigen Jahren für Nidderau und den TVW Wirklichkeit werden könnte, wenn unser gemeinsamer Wille dafür ausreicht.
Der Wille zum Sieg ist gerade in der Kampfkunst entscheidend, wie man in diesem SPORT ECHO nachlesen kann. Zahlreiche Siege und weitere Erfolge haben in diesem Jahr bereits unsere Athleten und Sportler errungen. Wie gewohnt ist dies in den Berichten dieser Ausgabe dokumentiert.
Wir wünschen allen viel Freude beim Lesen.
Herzliche Grüße
das Redaktionsteam
Im Sport- und Freizeitzentrum Kalbach in Frankfurt am Main starteten am 24. und 25. Januar unsere Athleten vom TV Windecken bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Altersklassen U16 und U20. Leider blieben unsere Sportler nicht von der Grippewelle verschont, sodass zwei ehrgeizige Jugendliche nicht antreten konnten.
Nachdem Gregor Schubert zum Anfang der Saison mit einem Ergebnis von 7,23 Sekunden auf 60 Meter eine neue persönliche Bestzeit über diese Distanz erzielt hatte, wollte er nun zu Beginn der Hessischen Hallenmeisterschaften noch eine Schippe drauflegen. Trotz des Warm-ups zog sich Gregor eine Verletzung mit starken Schmerzen im rechten Oberschenkel zu, und er musste den Lauf nach 40 Metern abbrechen. Nachdem er von den Sanitätern noch im Zieleinlauf versorgt worden war, stand fest, dass er den Wettkampf nicht fortsetzen konnte.
Ein ärgerliches Schicksal traf Leonie Gauglitz der weiblichen Jugend U20. Nachdem sie im Sprint über 60 Meter nur knapp die Qualifikation für den Zwischenlauf verfehlt hatte, lief sie die 60-Meter-Hürden in einer guten Zeit von 9,65 Sekunden und sicherte sich somit ein Ticket für den Endlauf. Im Finale wollte Leonie ihre Zeit nochmals verbessern. Bei der dritten Hürdenüberquerung blieb sie jedoch mit ihrem Nachziehbein an der Hürde hängen und stürzte zu Boden. Auch sie konnte ihren Lauf daher leider nicht fortsetzen. Von einer größeren Verletzung blieb Leonie zum Glück verschont.
Genauso war es für Lias Streisel ein nervenaufreibender Wettkampf. Für ihn startete der Tag ebenfalls mit dem 60-Meter-Sprint. Im Vorlauf erreichte Lias mit 7,93 Sekunden nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern er qualifizierte sich mit dieser Zeit auch für den Zwischenlauf. Dort schaffte er es, nochmals seine Bestleistung zu übertreffen, und erreichte das Ziel in 7,87 Sekunden. Voller Euphorie trat Lias mit diesem Ergebnis den Endlauf über die 60 Meter an, um sich gegen seine Konkurrenz zu behaupten. Aufgrund eines umstrittenen Fehlstarts wurde ihm jedoch vom Schiedsrichter eine rot-schwarze Karte gezeigt, und er wurde disqualifiziert.
Die Stimmung war nun angeschlagen. Dennoch musste sich Lias auf den bevorstehenden Weitsprung konzentrieren. Zwei Monate zuvor, ebenfalls in Kalbach, konnte er sich im finalen Sprung mit einer Weite von 5,31 Metern die Silbermedaille erkämpfen. Nun ging es darum, diese Leistung zu verteidigen. Nach einem ungültigen Versuch und zwei gesprungenen Weiten von circa 5,20 Metern qualifizierte sich Lias für drei weitere Sprünge. Mit einem ungültigen vierten und einem mäßigen fünften Sprung kam Lias noch nicht ganz an das Ergebnis heran, das er zwei Monate zuvor erreicht hatte. Im finalen Versuch kam er mit einer unglaublichen Geschwindigkeit am Absprungbalken an. Mit einer sauberen Technik und einer enormen Höhe in der Flugphase konnte er definitiv seine Weite toppen. Doch der Kampfrichter zögerte mit seiner Entscheidung, den Sprung als „gültig“ zu werten, da Lias mit seinem Sprungbein sehr nah am Absprungbalken war. Erst der Videoschiedsrichter brachte Erleichterung. Mit einer gehobenen weißen Fahne des Kampfrichters wurde eine Weite von 5,75 Metern gemessen. Damit wurde Lias Hessenmeister in seiner Altersklasse der männlichen Jugend U16 und sicherte sich die Goldmedaille.
Lias und sein Freund Niels Weeber traten außerdem zusammen über die 60-Meter-Hürden an. Für Niels war es der erste Wettkampf über die neuen Hürdenhöhen und -abstände der männlichen Jugend U16. Auf sechzig Metern sind fünf Hürden mit einer Höhe von knapp 84 Zentimetern zu überqueren. Beide Athleten qualifizierten sich für den Endlauf. Mit einer Zeit von 10,18 Sekunden sicherte sich Niels den fünften Platz. Lias wurde mit einer hervorragenden Zeit von 9,23 Sekunden hessischer Hallenmeister über die 60-Meter-Hürden seiner Altersklasse.
Ella Schubert, Top-Athletin unserer Altersklasse U18, trat bei den Hessischen Hallenmeisterschaften in Kalbach eine Woche später an. Im Sprint über die 60-Meter-Hürden konnte sie sich mit einer Zeit von 9,45 Sekunden für den Endlauf qualifizieren. Eine Stunde später stand Ella für das Hürdenfinale erneut am Start. In einem starken Lauf mit einer Zeit von 9,20 Sekunden verfehlte sie leider nur knapp den dritten Platz. Dennoch verbesserte sie mit diesem Ergebnis ihre Zeit aus dem Vorjahr und erzielte somit eine neue persönliche Bestleistung.
Noch erfolgreicher war Ellas Weitsprung. Mit einer gesprungenen Weite von 5,11 Metern in den ersten drei Versuchen gehörte Ella zur Führungsriege und sicherte sich drei weitere Sprünge. Dabei konnte sie nicht nur beweisen, dass sie konstant die 5-Meter-Marke knackt, sondern auch noch weit darüber hinaus springen kann. Mit einer finalen Weite von 5,36 Metern erzielte Ella den zweiten Platz und konnte somit die Heimreise mit einer Silbermedaille antreten.
Zwei Wochen nach den Hessischen Hallenmeisterschaften reiste Ella Schubert nach Halle an der Saale, um an den Deutschen Hallenmeisterschaften im Mehrkampf teilzunehmen. Dafür hatte sie sich im vergangenen Juli bei den Hessischen Meisterschaften im Mehrkampf qualifiziert, wo sie den zweiten Platz erreichte.
Den Hallenfünfkampf startete Ella mit dem 60-Meter-Hürdensprint. Mit einer Zeit von 9,28 Sekunden kam sie nicht ganz an ihre zuvor gelaufene persönliche Bestleistung heran. Im Hochsprung erreichte Ella eine Höhe von 1,61 Metern und verpasste nur knapp ihre persönliche Bestmarke. Im Kugelstoß konnte sie diese jedoch verbessern. Sie stieß die 3-Kilo-Kugel 10,77 Meter weit. Im Weitsprung erreichte sie eine Leistung von 5,12 Metern. Den krönenden Abschluss machte Ella im 800-Meter-Lauf. Mit einer Zeit von 2:31,84 konnte sie ihre Bestleistung um ganze fünf Sekunden verbessern. In der finalen Ergebnisliste erreichte sie mit 3.441 Punkten den neunten Platz von 15 Athletinnen. Ella freut sich sehr über ihre Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften und ist zufrieden mit ihrem Ergebnis. Der TV Windecken zeigte sich stolz, bei diesem Wettkampf von ihr vertreten zu werden.
Gleich siebenmal standen Windecker Leichtathleten bei den Regional-Hallenmeisterschaften Rhein-Main auf dem Siegerpodest. Am 21. Februar traten vier Athleten in der August-Schärttner-Halle in Hanau an.
Niels Weeber eröffnete den Wettkampf mit einer sauberen Sprinttechnik über die 60-Meter-Hürden. Mit einem Ergebnis von 10,09 Sekunden konnte er seine bei den Hessischen Hallenmeisterschaften gelaufene Zeit verbessern und sicherte sich gleichzeitig den dritten Platz unter acht Athleten.
Außerdem machte Niels sein Debüt im Kugelstoßen. Zuvor hatte er noch keinen Wettkampf in dieser Disziplin absolviert, jedoch kristallisierten sich im Training einige gute Stöße von ihm heraus. Mit einer Weite von 7,01 Metern qualifizierte er sich für drei weitere Stöße. Im letzten von sechs Versuchen erzielte Niels eine Leistung von 7,35 Metern und erreichte damit den dritten Platz. Mit etwas Training kann er hier in Zukunft bestimmt noch sein volles Potenzial entfalten.
Auch Ella Schubert hatte ein Disziplinen-Debüt. Da sie im kommenden Sommer im Siebenkampf der weiblichen Jugend U18 die 200 Meter sprinten muss, konnte sie nun bei den Regional-Hallenmeisterschaften üben. Unter dreizehn Athletinnen sicherte sich Ella mit einer Zeit von 27,24 Sekunden den dritten Platz. Auch sie hat mit etwas Training noch viel Potenzial, sich in der Sommersaison im 200-Meter-Sprint noch weiter nach oben zu arbeiten.
Während Lias Streisel im 60-Meter-Sprint nur knapp den dritten Platz verpasste, konnte er dafür im Weitsprung glänzen. Mit einer Weite von 5,47 Metern wurde er Regionalmeister und setzte sich gegen Konkurrenten durch, die ihm schon bei den Hessischen Hallenmeisterschaften begegnet waren. Auch im Hochsprung zeigte sich Lias von einer sehr guten Seite. Mit einer Leistung von 1,52 Metern erreichte er eine neue persönliche Bestleistung.
Gleich dreimal auf dem Podium stand Leonie Gauglitz. Im 60-Meter-Hürdenlauf holte sie sich die Silbermedaille. Im Hochsprung wurde Leonie Dritte. Dort ist sie das erste Mal im Wettkampf von der anderen Seite angelaufen, nachdem sie verletzungsbedingt ihr Sprungbein wechseln musste. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,48 Metern ist sie sehr zufrieden. Des Weiteren erreichte Leonie im Weitsprung eine neue persönliche Bestleistung. Mit einer im letzten Versuch gesprungenen Weite von 4,93 Metern sicherte sie sich den dritten Platz. Ihr Ziel für den nächsten Wettkampf steht fest: die 5-Meter-Marke knacken.
Am 7. März starteten neun Turnerinnen vom Leistungsturnen des TV Windecken in Hanau beim Hallenkinderturnfest. Knapp 700 Turner waren gekommen, um in verschiedenen Wettkämpfen, eingeteilt nach Alter und Pflichtübungen der P1–P4, ihre Fähigkeiten zu zeigen.
Im Wettkampf der P3, Jahrgang 2019/20, erreichte Matilda Puschner den 3. Platz, Mara Dreimann Platz 4, Helen Salmen Platz 6 und Helena Husseine als Jüngste im Wettkampf Platz 12.
Im Wettkampf der P4, Jahrgang 2018–2020, gewann Josefine Bräuning Platz 1 ganz knapp vor Kiara Ciecior auf Platz 2. Platz 6 ging an Marylou Miela, Platz 17 an Milana Bart und Platz 23 an Malia Kraus.

V.l.n.r: Mia, Hanna, Sophia, Sarah S, Letizia, Elisa, Jessica, Sarah B, vorne Malia, Svea, Aileen, Emily
Am Samstag, den 14. März, starteten zwölf Turnerinnen des TV Windecken bei der Main Turner Trophy in Kalbach in den Schwierigkeitsstufen LK1 und LK2. Die Mädels nutzten die Möglichkeit, neue Elemente zu testen, und für viele war es der erste Mehrkampf in einer höheren Wettkampfstufe.
In der LK1, Jahrgang 2014 und jünger, gewann Svea Brocke vor Malia Ciecior auf Platz 2 und Aileen Nowak auf Platz 3. Platz 7 erreichte Emily Ostheimer und Platz 8 Letizia Bulone. In der LK1, Jahrgang 2011 und älter, gewann Sophia Weisenfeld vor Elisa Treutel auf Platz 2 und Sarah Blazek auf Platz 3. Jessica Kern wurde 4., Sarah Scheuring 6. und Mia Weiß 8. In der LK2, Jahrgang 2012 und jünger, erreichte Hanna Brocke den 3. Platz.
Neben dem Mehrkampf wurden auch an den Einzelgeräten die besten drei Turnerinnen geehrt, und unsere Mädels konnten weitere 17 Pokale gewinnen.
Sprung: 1. Malia, 3. Sarah S.
Barren: 1. Sophia, Svea, 2. Jessica, Aileen, 3. Malia, Sarah B.
Balken: 1. Sophia, 2. Jessica, Malia, 3. Elisa, Aileen
Boden: 1. Svea, 2. Sophia, 3. Elisa, Aileen

Aileen und Emily haben durch ihre Platzierungen die Qualifikation für das Hessische Landesfinale erreicht.
Am 22. März starteten 16 Kürturnerinnen bei den Gaueinzelmeisterschaften in Hanau. Im Qualifikationswettkampf der LK2 waren Hanna Brocke und Nadja Huneke dabei. Beide zeigten schöne Übungen mit kleineren Fehlern, die am Ende die entscheidenden Zehntel zur Qualifikation kosteten.
Im Wettkampf der LK3 konnte Emily Ostheimer mit fast vier Punkten Vorsprung den Wettkampf gewinnen und zeigte auch an allen Geräten ihre Bestleistung. Letizia Bulone startete ebenfalls in diesem Wettkampf und erreichte nach zwei kleinen Fehlern knapp Platz 3. In der LK4 vermochten Aileen Nowak, Felizitas Leetz, Luca Schwarz, Emma Koch und Ella Bingel, ihre Übungen alle ohne Sturz und große Wackler zu präsentieren und eine deutliche Steigerung zum letzten Jahr zu zeigen. Aileen erreichte Platz 2, gefolgt von Feli auf Platz 3, Luca auf Platz 4, Emma auf Platz 5 und Ella auf Platz 7. Emily und Aileen haben durch ihre Platzierungen die Qualifikation für das Hessische Landesfinale erreicht.
Im LK3-Gauwettkampf startete Sophie Werner nach einer Verletzungspause in ihren ersten Wettkampf, bei dem die besten drei aus vier Geräten für das Gesamtergebnis gewertet wurden. Da sie nur an drei Geräten an den Start ging, turnte sie ohne Streichwertung und konnte den ersten Platz erzielen. Im Wettkampf der LK1 starteten in diesem Jahr nur Turnerinnen des TVW. Neben dem Ausprobieren neuer Elemente diente der Wettkampf dem Reinkommen in die Wettkampfsaison und dem Stabilisieren der Wettkampfübungen. Lena Koffler gewann den Wettkampf, gefolgt von Svea Brocke (2.) und Sarah Blazek (3.). Vierte wurde Sarah Scheuring, Fünfte Malia Ciecior und Sechste Mia Weiß.
Am Samstag, den 14. März, stürmten die TVW-Ninjas bei ihrem diesjährigen Ausflug das Ninja-Labyrinth und die Trampoline des Highscore in Maintal. Eineinhalb Stunden Spaß standen auf dem Programm. Rund 50 Ninjas und ihre Begleiter aus den drei Gruppen des TVW waren mit dabei.
Egal, ob es darum ging, in fünf Minuten so viele Punkte wie möglich abzuscannen und zugleich Hindernisse zu bewältigen, seine Koordination zu beweisen, indem man an einer hohen Wand die aufleuchtenden Tasten drückt, oder durch das Trampolinspringen Blöcke im Videospiel zu zerschlagen – die Ninjas waren mit Eifer und Begeisterung am Start.
„Das war voll cool!“, war die einhellige Meinung der Teilnehmer. Von diesem gelungenen Ausflug werden wir noch lange erzählen.

Am 28. Februar gab es bereits das dritte Familien-Event des TVW. Dieses Mal führte es die Teilnehmer in den besonderen Indoor-Spielplatz Kidsity nach Mühlheim. Hier gibt es keine Trampoline und keine Klettergerüste. Stattdessen präsentiert sich den Besuchern eine kleine Stadt, die darauf wartet, bespielt zu werden. Und genau das haben die fast 20 Teilnehmer gemacht.
Die Post wurde immer pünktlich zugestellt, die Puppen im Wohnhaus versorgt und die Schulbank bei der besten Lehrerin der Welt gedrückt. Sämtliche Kuscheltiere und auch der ein oder andere „Menschenhund“ wurden in der Arztpraxis versorgt. Natürlich musste zwischendurch ein Feuer gelöscht werden, bevor man im Eiscafé den Sieg über die Flammen und Krankheiten gebührend feiern konnte.
„Das war ein schönes Erlebnis“, waren sich die Teilnehmer einig. Und: „Die Kinder hatten großen Spaß! Wir freuen uns schon auf das nächste Event 2027!“
Vom 20. bis 22. März wanderten insgesamt 18 Frauen für ein Wochenende zum Jugendzentrum Ronneburg. Am Freitag (20.) ging es um 10 Uhr in Windecken bei sonnigem und trockenem Laufwetter auf die 17,5 Kilometer lange Strecke.
An diesem Tag war auch die Mitgliederversammlung des TVW. Hierzu gab es für drei Teilnehmerinnen eine persönliche Einladung zur Ehrung langjähriger Mitgliedschaft. Für insgesamt 100 Jahre Mitgliedschaft sollten Sabine Traudt (50 Jahre), Angelika Bockkum (25 Jahre) und Johanna Lowe (25 Jahre) geehrt werden. Diese Einladungen konnten leider nicht wahrgenommen werden.
Gegen 14.45 Uhr hatten wir die Wanderstrecke geschafft. Zeitgleich wurde das Gepäck mit zwei Pkw von Rainer Schmalz und Rainer Traudt direkt zur Ronneburg gebracht. Vielen Dank hierfür an die beiden Herren.
Wir starteten bereits vor Bezug der Zimmer gut gelaunt mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen auf der Terrasse unseres Hauses. Anschließend bildeten wir auf Wunsch von Irmgard auf der Wiese einen Kreis, um die drei Frauen mit einer „Ersatz-Ehrung“ zu überraschen. Mit einem Glas Sekt und Gänseblümchen fanden die Ehrungen unter kräftigem Applaus statt. Die „Geehrten“ fanden es super und haben sich sehr darüber gefreut. Am späteren Abend folgte wie üblich der Saunabesuch. Danach wurden Getränke und mitgebrachte Spiele ausgepackt und an mehreren Tischen bis tief in die Nacht ausprobiert.
Am zweiten Tag ging es am Vormittag in die Halle zur Gymnastik, am Nachmittag folgten die Wanderung durch den Wald zur Ronneburg, dann Kegeln und nach dem Abendessen Yoga mit Heike. Dies fanden wir alle sehr entspannend und waren danach bereit für den zweiten Spieleabend.
Am Sonntagfrüh, schon um 9 Uhr, ging es mit Susannes Onlinesport weiter. Im Gemeinschaftsraum war es zwar mit 18 Personen ein wenig beengt, aber wir haben alle tapfer mitgemacht und durchgehalten. Den Fokus hatte sie diesmal auf die Beine gesetzt – wir fanden allerdings, dass Bauch, Arme und Po ebenfalls gequält wurden. Susanne meinte scherzhaft, wir könnten ja auf den Händen nach Hause laufen. Vielen Dank, liebe Susanne, für die Teilnahme an deiner Stunde. Es hat uns viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf das nächste Mal.
Das Wochenende war viel zu schnell vorbei und wir traten die Rückwanderung bei schönstem Sonnenschein an; der Wettergott war auf unserer Seite.
Danke, Irmgard, für die sehr gute Organisation und ein rundum wieder gelungenes, tolles Wochenende. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Am 20. März kam die Mitgliederversammlung des TV Windecken zusammen. Aus Rücksicht auf den Aufbau des Schlüsselrappler in der Willi-Salzman-Halle für ein großes Tanzturnier am Wochenende, begann die Veranstaltung bereits um 19.30 Uhr. Dies war vor allem für die jungen Träger des Sportabzeichen, von denen viele gekommen waren und sich über diese Auszeichnung freuen durften eine gute Sache. Beim „Tag des Sportabzeichens“ wurden insgesamt 56 Sportabzeichen abgelegt.
Ehrungen des TV Windecken
Zudem gabe es noch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Zwei Mitglieder wurden für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt und drei weitere sind jetzt bereits 50 Jahre Mitglied im TVW. Außerdem wurden noch drei Mitglieder der Status eines Ehrenmitglied verliehen.
Die Manfred-Dinges-Plakette für herausragende sportliche Leistungen erhielten in diesem Jahr gleich zwei Athletinnen. Sophia Marie Weisenfeld wurde für ihren Erfolg beim Deutschland-Cup der Altersklasse 14/15 im Rahmen des Deutschen Turnfestes in Leipzig ausgezeichnet. Mit einem nahezu fehlerfreien Geräte-Vierkampf und Tageshöchstwertungen an Sprung und Boden erreichte sie den Titel der Deutschen Vizemeisterin.
Julia Anna Baier erhielt die Auszeichnung für das Erringen des III. Technikergrades im Wing Tsun Kuen. Trotz erschwerter Trainingsbedingungen überzeugte sie das Prüfungskomitee mit Entschlossenheit und technischer Qualität und errang so mit gerade einmal 16 Jahren einen Erfolg, der auch nach Wissen der Lehrmeister im TVW so noch nicht verzeichnet wurde.
Der TVW-Award 2026 wurde in diesem Jahr an Peter Koschel verliehen, der als langjähriger Abteilungsleiter Turnen maßgeblich zur positiven Entwicklung der Abteilung beigetragen hat. Seine langjährige Tätigkeit an der Spitze des TVW hat Peter diese höchstverdiente Auszeichnung vorenthalten, da er als bescheidener Mensch ja selbst maßgeblich an der Auswahl der Geehrten beteiligt gewesen ist.
Mit dem „Gläsernen Dank“ wurde zu seiner Überraschung Raphael Schürholz für seine kontinuierliche und vorbildliche Unterstützung des Vereinslebens gewürdigt. Ohne Raphael hätte der TVW heute nicht so eine vortreffliche digitale Infrastruktur und die Umstellung auf die neue Vereinssoftware haben wir in erster Linie seinem unermütlichen Einsatz zu verdanken.
Die Umstellung der Buchhaltung und Mitgliederverwaltung auf die Vereinssoftware campai war nur einer der Modernisierungsschritte des TVW im Berichtszeitraum des Vorstands. Der Einsatz von KI in der Mediengestaltung wurde intensiviert; weitere Anwendungen, etwa ein Chatbot in der TVW App, werden derzeit geprüft. Zudem wurde ein eigenes Corporate Design entwickelt. Es schafft klare Leitlinien für Logo, Farben, Schriften und Bildsprache und sorgt für ein einheitliches und professionelles Erscheinungsbild unseres Vereins. Ergänzend wurde die im September 2025 eingeführte TVW-Kollektion vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit Kipekee entstanden ist. Die einheitliche Oberbekleidung stärkt das Gemeinschaftsgefühl und sorgt für einen wiedererkennbaren Auftritt bei Wettkämpfen und Veranstaltungen.
Im Kassenbericht wurde die stabile finanzielle Lage des Vereins hervorgehoben. Die Kassenprüfer bestätigten eine vorbildliche Kassenführung. Mit einem Vermögen von über einer halben Million Euro sieht sich der Verein gut für kommende Herausforderungen aufgestellt.
Sport- und Kulturzentrum Willi Salzmann
Ein bedeutendes Zukunftsthema bleibt der Wunsch nach einer eigenen Sportstätte. Das Sport- und Kulturzentrum Willi Salzmann (SKWS) ist die realistische Möglichkeit, dass der TVW dieses bekommen könnte. Nach zahlreichen Gesprächen in den Jahren 2024 und 2025 entstand im Herbst 2025 die Projektidee, im Dezember folgte der Antrag auf Förderung im Rahmen des Bundesförderprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Im März wurden Arbeitsgruppen gegründet, um nach einem hoffentlich bald durch die Politik erfolgenden Startschuss, die notwendigen finanziellen Mittel zu akquirieren. Insbesondere in den Bereichen „Öffentliche Fördermittel (Land, Kreis, Sportorganisationen)“, „Bundes- & EU-Fördermittel“ sowie „Stiftungen, Lotterien & Preise“ wird noch dringend Unterstützung für die Arbeitsgruppen benötigt. Interessierte Mitglieder sind aufgerufen, sich beim Verein zu melden.
Das SKWS stellt nach aktuellem Stand die beste und realistisch umsetzbare Lösung für Verein und Stadt dar, erfordert jedoch weiterhin Zeit, Engagement und erhebliche finanzielle Mittel. Der anwesende Bürgermeister Andreas Bär hob ausdrücklich lobend hervor, dass der TVW aktiv an der Umsetzung und Finanzierung mitarbeitet und nicht lediglich Forderungen an die Stadt richtet.
Beschlüsse und Wahlen
Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig die Anpassung der Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2027. Der monatliche Beitrag beträgt künftig 5 Euro für Einzelmitglieder und 15 Euro für Familien. Gleichzeitig wird die Abbuchung auf eine halbjährliche Zahlungsweise umgestellt.
Bei den Vorstandswahlen wurden die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands in ihren Ämtern bestätigt: Dr. Konrad Baier, Vanessa Neumann und Raphael Schürholz.
Folgende Abteilungsvorstände wurden in ihrer Funktion bestätigt:
Leichtathletik: Jörn Feiler, Beate Schubert und Heiko Kosin
Tanzen: Falk Knoch, Helmut Hostert und Michael Albrecht
Turnen: Monika Neumann, Jasmin Morick, Juliana Neumann und Vanessa Neumann


















































